Der hier vorgelegte Entwurf für die städtebauliche Neuordnung des Zentralcampus der Universität Tübingen gliedert mit Hilfe von kraftvollen und raumbildenden Körpern das vorgefundene heterogene Umfeld. Es entsteht eine städtebaulich prägnante Folge von Straßen, Plätzen und Freiräumen. Wie an einer Perlenkette aufgereiht, begleiten die neuen und alten Universitätsbauten den „Campusboulevard“ Wilhemstraße und bilden ein erkennbares architektonisches und städtebauliches Ensemble von einprägsamer Identität. Trotz angemessener und zum Teil hoher Dichte entstehen auf diese Weise zwischen Ammer und Wilhelmstraße immer wieder qualitätsvolle Außenräume und Freiflächen die den Campuscharakter des Wettbewerbsgebietes stärken. Jede Lehr- und Forschungsinstitution erhält möglichst ein eigenes unverwechselbares und identitätsstiftendes Haus. Übergeordnete Einrichtungen wie z.B. Mensa, Bibliothek, Service- Zentrum befinden sich in unmittelbarer Nähe des altehrwürdigen Hauptgebäudes und bilden so das Herzstück des Zentralcampus. Sie formulieren Plätze von hoher stadträumlicher Qualität und präsentieren die Universität Tübingen als einen modernen serviceorientierten Lehr- und Forschungsbetrieb. Bruttogeschossfläche (BGF): 68.000 qm
Campus Westend, Frankfurt am Main, 2007 Wettbewerb, 2. Erweiterungsstufe