REK Sozial- und Verwaltungsgebäude Rhein Energie AG, 2007
 Konzerne haben sich zu allen Zeiten der Architektur bedient, um ihre Marke an ein Wahrzeichen zu binden. Ob Johnson Wax mit Frank Lloyd Wright, die Chicago Tribune mit Sullivan oder in heutiger Zeit, BMW, Thyssen Krupp oder Mercedes Benz. Die RheinEnergie bekommt mit der vorliegenden Planung ein energetisch innovatives, klar strukturiertes, flexibles „Arbeitsgefäß“ das zusätzlich den Ort am Parkgürtel prägt, das der bestehenden Industrie- und Büroarchitektur und somit der RheinEnergie ein gebautes Gesicht verleiht. Die erste Annäherung an den Neubau für die RheinEnergie geschieht über das Auto auf dem Parkgürtel. Je nach Tageszeit erscheint das Gebäude unterschiedlich: Während des Tages nimmt man die Großform war. Das Rund und dessen bewegte Brüstungsbänder unterstützen die Schnelligkeit der eigenen Bewegung. In der Nacht werden die langsam um die Fassade herumlaufenden Lichtpulsschläge die Bewegung verstärken und dem Geschäftsanliegen des Unternehmens einen gestalterischen Ausdruck verleihen. Im Inneren umschreibt der weite Ring einen Garten auf verschiedenen Ebenen. Im Erdgeschoß unterteilen die großen runden Höfe die Servicebereiche. Es entsteht eine flexible, offene Arbeitswelt mit in der Tiefe gestaffelten grünen Außenwelten, die als grüne Lunge des Hauses fungieren. Hier präsentiert sich das öffentliche Herzstück des Hauses. Über dem Erdgeschoß werden die Gärten fortgeführt, so dass das große Rund einen großen Garten umschreibt. Bruttogeschossfläche (BGF): 52.800 qm